Ein Kind trägt von Anfang an alle Fähigkeiten in sich, die es benötigt, um sich die Welt anzueignen. Es strebt danach, eigene Lernkompetenzen zu entwickeln und nutzt seine Wahrnehmungsfähigkeit, um Eindrücke aufzunehmen und zu verarbeiten. Ein Kind kann nicht gebildet werden, sondern macht sich selbst, mit eigenem Antrieb, ein Bild von seiner Welt.
Kinder haben das Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit ebenso wie das Bedürfnis nach Hilfe und Sicherheit.
„Hilf mir es selbst zu tun.
Zeig mir wie es geht.
Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es allein tun.
Hab Geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind viel länger.
Vielleicht brauche ich mehr Zeit,
weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir auch Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.“
Maria Montessori
Ein Kind, das in den Kindergarten kommt, hat Vorerfahrungen durch sein häusliches und soziales Umfeld und bringt unterschiedliche Fähigkeiten und Gefühle mit.
Uns ist es wichtig, jedes einzelne Kind dort abzuholen, wo es gerade ganzheitlich in seiner Entwicklung steht und es zu unterstützen, damit es seine gegenwärtige und damit auch zukünftige Lebenssituation zunehmend selbständiger bewältigen kann.
Jedes Kind hat Meinungen, Vorlieben, Wünsche und Abneigungen und bringt Potenzial an Emotionen, Selbständigkeit, Kreativität, Fantasie und motorischen Fähigkeiten mit in den Kindergarten.
Wir erleben die Kinder im Alltag meistens spontan, ehrlich, unvoreingenommen, aktiv, neugierig, wissensdurstig, begeisterungsfähig und direkt. Ihre Gefühle in Form von Fröhlichkeit, Zufriedenheit, Freude, aber auch in Form von Wut, Aggression und Trauer prägen das tägliche Miteinander. Durch den Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen haben sie die Möglichkeit, ihr Verhalten zu üben, zu reflektieren und zu verändern.
Um all seine Fähigkeiten nutzen zu können benötigt ein Kind
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